Gestern besichtigten wir die frühere Hauptstadt von Vietnam, Hoa Lu (968 – 1010). Hier erzählte uns unser Guide Juan auf spannende Weise die Geschichte der Könige, deren Söhne und der Königin, von Morden, Eroberungen und von Versöhnung. Wir erhielten so einen ausgezeichneten Einblick in die frühe Geschichte des Landes. Heute ist Hoa Lu eine wichtige historische Stätte in Vietnam. Sie ist einer der vier Kernbereiche des Unesco-Weltkulturerbes des Tran An Komplexes.







Wir besichtigten verschiedene Tempel mit deren Buddhas von beeindruckender Grösse und mit mehreren Tonnen Gewicht, bestiegen die Pagode Bai Dinh und wurden mit einer tollen 360-Grad-Aussicht belohnt.



Nach einem reichhaltigen Mittagslunch ging es weiter aufs Ruderboot.


Eine junge Frau ruderte uns vier durch eine atemberaubende Landschaft. Der Fluss Ngo Dong fliesst durch Tam Coc. Wir gleiteten zwischen Kalksteinspitzen und durch Höhlen hindurch und wäre die Reissaison nicht vorüber, hätten wir auch Reisfelder bewundern können.








Die Bootstour dauerte knapp zwei Stunden. Während dieser konnten auch wir zu den Rundern greifen und die Bootsfrau „unterstützen“. Raphael und Stefan liessen es sich nicht nehmen, um mit einem Boot mit Amerikanerinnen und einem Australier ein Rennen zu liefern. Wer da wohl gewonnen hat??? Auf jeden Fall hatten wir den Plausch und haben viel gelacht.

Den Abschluss bildeten die 500 Treppenstufen hinauf zum Aussichtspunkt der Mua-Höhle. Bei schönem Wetter kann man dort oben den Sonnenuntergang beobachten. Gestern war es wolkenbehangen und leicht regnerisch. Wir konnten uns trotzdem über die Aussicht und die mystische Stimmung erfreuen.


Nach einem wohltuenden (nicht das erste) Kräuterfussbad im gemütlich-stimmigen Hotel Tam Coc Horizon Bungalow genossen wir unter anderem rostet duck (gebratene Ente) und rostet goat (Ziege) im Zentrum des Städtchens – ein Tipp unseres Guides Juan. Diese Spezialitäten waren zusammen mit dem Gemüse und dem Reis köstlich! Den Abschluss bildete der Besuch eines Cafés und einer Stipvisite in einer Karaokebar. Nicht alle hatten den Plausch daran ;-)…

Übrigens: Tam Coc heisst Drei Höhlen und wird auch die trockene Halongbucht genannt.


Eigentlich hätte Claudia gerne den Nationalpark Pu Luong erkundet. Doch unser Guide Juan riet uns davon ab: Erst kürzlich wütete ein Taifun über diese Gegend. Nach einem solchen Unwetter ist es in den tropischen Wäldern feucht. Ein Eldorado für Moskitos und Blutegel. Er riet uns, darauf zu verzichten und Alternativaktivitäten in Betracht zu ziehen. Was wir auch taten. Wir legten einen Chill-Tag ein. Mit einen herrlichen Jogging ausserhalb der Touristenzone.
Apropos Moskitos: Gegen Abend attackieren sie Montsi, Raphael und Claudia. Stefan wird verschont 🤔. Wir schützen uns bestmöglich mit Insektenspray 😊.
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