Nachtrag: Der Verkehr und Stefans Visum 😳

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Was wir in unserem Blog bisher noch nicht thematisiert hatten: den Verkehr. Er lässt sich eigentlich nicht beschreiben – man muss ihn erleben! Autos hat es gar nicht viele in den Städten, aber Tausende von Motorrädern und Rollern. Es wird mehrspurig gefahren. Wer allerdings Linien auf den Asphalt sucht, ist oft erfolglos. Die existiert nicht. 🤷‍♀️🤷‍♂️

Zu Beginn ist man als Tourist/in schnell einmal überfordert. In unserem ersten Hotel in Hanoi lag sogar ein Flyer mit Tipps auf, wie man die Strasse überqueren soll. 🤓

Mit der Zeit wurden wir Teil dieses Systems. 😊

Gehupt wird viel – allerdings meistens als Warnung, nicht als Mahnung wie bei uns.

Erstaunt hat uns zudem etwas anderes: Die Autos weisen praktisch keine Beulen auf.

Weniger Regeln, weniger Unfälle? Ganz so einfach ist es dann doch nicht, wie ein Blick in die Statistik zeigt …

Zum Abschluss ein Video:

 

 

Ein zweiter Nachtrag zum Visum (siehe Beitrag „Die zwei letzten Tage“:

Flughafen Ho Chi Min City. Sonntagmorgen um 7 Uhr, zwei Stunden vor Abflug für unsere Rückreise in die Schweiz über Doha nach Mailand. Doch: Stefans Visum ist am Vortag abgelaufen. Einchecken ist nicht möglich. Er muss die Schalterhalle verlassen und sich in ein Büro begeben. Hier wartet er mindestens zehn Minuten, alleine mit einem Schreibtisch, einem Stuhl und einem Drucker … Er muss das Visum erneuern. Bar bezahlen (…). Stefan hat jedoch keine Dongs mehr. Er sucht einen Bancomat und hofft, dass dieser nicht leer ist. Glück gehabt! Er enthält Geld. Zurück im Büro hat er sein Visum und befindet sich bereits im Innenbereich des Flughafens, also nach der Pass- und der Gepäckkontrolle. Es gibt kein Zurück. Bei einem Versuch, wird Stefan hässig zurückbeordert.

In der Zwischenzeit sind Montsi und Raphael für die Kontrollen angestanden. Denn die Kolonne wird länger und länger. Claudia, bereits eingecheckt, wartet mit Stefans Koffer. Zuerst geduldig, doch mit der Zeit immer unruhiger. Telefonanruf von Stefan. Er könne nicht mehr zurückkommen. Also versucht Claudia das Check-in für Stefan zu erledigen. Geht nicht, heisst es. Eine Angestellte von Qatar-Airways holt Stefan ab, einchecken und ab zur Kontrolle. Stefan kann den Diplomaten-Durchgang nehmen und ist rasch auf der anderen Seite. Claudia muss anstehen. Es bleibt noch knapp eine Stunde bis zum Abflug. Würde sie hinten anstehen, hätte sie keine Chance, rechtzeitig beim Gate zu sein. Sie reiht sich unauffällig so weit wie möglich vorne ein. So schafft sie es dich noch rechtzeitig aufs Flugi. Ende gut, alles gut!

Montsi und Claudia sind e chli ausgelaugt. Sie haben genug Zeit im Flugzeug sich auszuruhen …

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