Ein Monat Vietnam – unterwegs als Kleeblatt

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Einen Monat sind wir – Montsi, Raphael, Stefan und Claudia – gemeinsam durch Vietnam gereist. Zwar hatten wir bereits im Frühling 2023 zu viert eine Wanderwoche an der Costa Brava erlebt und diese Zeit genossen.

Und doch war diese neue Reise ein kleines Wagnis. Montsi, Raphael und Claudia kennen sich seit rund 40 Jahren, Stefan die beiden seit gut zehn Jahren. In all dieser Zeit haben wir uns zwar immer wieder gesehen, aber unregelmässig. Trotzdem hatten wir das Gefühl: Wir passen zusammen! Wir können das wagen! Die Vorbereitungen verliefen entsprechend konstruktiv, voller Vorfreude – Punkt für Punkt stellten wir unsere Route zusammen.

Und dann wurden es tatsächlich wunderbare Wochen. Wochen voller kleiner und grosser Erlebnisse, voller „Wows“ und „Ohs“, voller emotionaler Momente und intensiver Eindrücke. Glücksgefühle mischten sich mit Betroffenheit: Begegnungen mit den Menschen, das Naturlerlebnis, Stichworte Vietnamkrieg, Prostitution, Armut … Wir haben viel gelacht, fotografiert, führten zum Teil lebhafte, aber stets faire Diskussionen über die Politik, Gesellschaft, das Leben.

Wir staunten über die Schönheit der Natur sowie das bunte und lebhafte Treiben in den Städten, tauschten uns mit bereichernden Menschen vor Ort aus und  begegneten der Kultur mit offenem Herzen. Und ja, es gab auch Herausforderungen – etwa das Hochwasser in Huế und die Evakuation.

Ein Teil der Reise war organisiert, den anderen haben wir selbst geplant. Raphael übernahm – als ehemaliger Reisefachmann und Vielflieger – die Buchungen beispielsweise für Taxi-Transfers und Inlandsflüge. Montsi suchte einen Teil der Unterkünfte aus und fand Orte voller Charme, Hotels mit einem gewissen Etwas, eingebettet in besondere Landschaften. Auch hatte sie immer wieder tolle Ideen, um Spannendes zu entdecken.

Es het gfägt, als Kleeblatt unterwegs zu sein. Und unsere Heimreise von Milano nach Bern mit dem Zug steht sinnbildlich für unser gemeinsames Reisen durch Vietnam: Wir haben viel gelacht – und uns am Ende im Bahnhof Bern herzlich umarmt.

Danke für alles. Es isch schön gsi.

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