Ein weiterer Beitrag über verschiedene Dinge, die wir in Vietam beobachtet haben – Teil 3:
– Im Gegensatz zu anderen südlichen Ländern sahen wir nur sehr selten herumstreuende Hunde oder Katzen (Ausnahme: die Insel Phu Quoc). Im Gegenteil: Vor allem Hunde scheinen gehätschelt zu werden. Wir haben Hundehotels, -SPAs und -Beautycenters gesehen. 🤔

Zum Teil gleichen die armen Geschöpfe Plüschtierchen …




– Auf Phu Quoc befindet sich das Ridgeback Dog Conservation Center. Eine Organisation zum Schutz dieser Hunderasse, mit Informationen und Einblicken in die Zucht. Diese Ridgebacks sind mittelgross und dien(t)en zur Jagd.
– Auf den Märkten werden die Tiere zum Teil halblebend, in kleinen Käfigen und Behältern angeboten. Vor allem Montsi und Claudia ist da der Appetit vergangen. Claudia hat nur ein Foto von den Schlangen gemacht …

– Fleisch wie Fisch wird auf den Märkten offen und ungekühlt angeboten. Bei den Tieren wird alles verwendet, from nose to tail.





– Die Schweiz bzw. Europa kann in Sachen Hygiene in öffentlichen Toiletten von Vietnam einiges lernen. In den letzten Wochen haben wir nur ganz wenige WCs gesehen, die verschmutzt waren. Meistens hat es vor diesen Anlagen eine Person in einer Uniform. Der Besuch der Toiletten war bisher immer gratis. Ab und zu hat es Anweisungen, wie man sich auf der Toilette zu verhalten hat.


– Das Essen in Vietnam ist bekömmlich, vielfältig mit viel Gemüse und Früchten. Mit dem Salz sind die Vietnamesen äusserst sparsam, meist zu sparsam. Überrascht sind wir, dass das Essen viel weniger scharf gewürzt ist als erwartet.

– Was in der vietnamesischen Küche häufig eingesetzt wird, ist Knoblauch. Zum Leidwesen von Stefan, der bereits zwei/drei Nächte deswegen gelitten hat. Dies hinderte ihn allerdings nicht daran, die ungeliebten Knollen fotografisch festzuhalten 😉.

– In Kambodscha waren wir nur in Siem Reap. Der Vergleich des Essens der beiden Länder: Die vietnamesische Küche ist vielfältiger und würziger.


– Noch einen Unterschied haben wir bemerkt: Die Vietnamesen essen mit Stäbchen und die Suppe mit einem Porzellanlöffel. In Kambodscha wird das Essen mit der Gabel auf einen Löffel gelegt. In Ausnahmefällen, beispielsweise bei Nudeln, kommen die Stäbchen zum Einsatz.
– In den Städten, die wir besucht haben, hatte es viele Pärke mit viel Grün. Es herrschte Ordnung. Selbst die Jogger/innen und Walker/innen bewegten sich alle in die gleiche Richtung. Auf einer grossen Tafel waren die NoGos aufgeführt.


– Am Morgen in der Früh hat man das Gefühl, dass fast alle auf den Beinen sind und viele am sich sportlich betätigen. Selbst in den Schulen erfolgt der Start mit Musik und Tanz/Gym.

Die Eltern bringen die Kinder mit ihren Rollern zur Schule.

– Der Besuch einer öffentlichen Schule ist zwar gratis. Doch muss, gemäss Auskunft eines Taxifahrers, für die Schuluniform, die Bücher sowie für den Englischunterricht zusätzlich bezahlt werden.
– Auf unserer Reise sahen wir viele grün-blaue V-Taxis. Es handelt sich um die sogenannten „Green SM Taxi“ oder „Xanh SM“, ein neues und schnell wachsendes Taxiangebot, das komplett auf Elektroautos setzt und sich durch Umweltfreundlichkeit auszeichnet. Die Green SM Taxi-Flotte wird von der Green and Smart Mobility JSC (GSM) betrieben, einer Tochter bzw. Initiative der Vingroup, welche ausschliesslich Elektroautos der Marke VinFast einsetzt.

– Katastrophal sind die Abfallberge überall. Das Meer rund um die Insel Phu Quoc wirkte auf uns nicht sauber, auch wenn Abend und in der Früh eine Hotel-Reinigungsequipe unterwegs war.



– Die Vietnames/Innen, wie die Asiant/Innen im Allgemeinen, sitzen in der Regel nicht auf normalen Stühlen, sondern auf niedrigen Sitzen oder sie nehmen die typische Sitzhaltung: das tiefe Hocken mit dem Gesäss knapp über dem Boden, die Knie dabei meist leicht aneinander. Diese Haltung, die man überall findet – auf Märkten, an Strassenrändern oder Häfen – wird oft aus praktischen Gründen eingenommen, weil viele Tätigkeiten am Boden erledigt werden oder keine Stühle verfügbar sind. Das lange Hocken ist in Vietnam eine Übungssache und gehört zum Alltag. Wenn Vietnamesen auf dem Boden sitzen, winkeln sie gerne die Beine seitlich an, damit die Fußsohlen nicht nach aussen oder auf Gegenstände zeigen, was als unhöflich gilt.
Für unsereins ist dies eine Tortur! 😳






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