Als erstes stand gestern nach einem ausgiebigen Zmorge ein Besuch beim Hemden-Tailor (Schneider) in der Nähe unseres Hotels an. Raphael und Stefan hatten die letzte Anprobe der fertig geschneiderten Hemden. Alles passte. 👌
Montsi hatte während ihres ersten Aufenthalts in Saigon zwei Kleider in einem kleinen Schneideratelier in Auftrag gegeben. Nun konnte sie diese mit Raphael abholen und Claudia ging mit. Zwei schöne Kleider, ein hellgrünes mit feinem Muster und ein anderes türkis-unifarbenes Seidenkleid. 🙌 Vor allem das erste ist seeehr schön!

Bei den Inlandflügen trugen die weiblichen Flightattendants traditionelle Kleider. Langes, zugeknöpftes Kleid, das auf der Seite bis zu den Hüften offen ist und darunter eine breite Hose. In den Kleiderläden werden zwar solche Roben angeboten, doch sind diese jeweils oft von minderer Qualität. In dieser Schneiderei entdeckte Claudia ein solches Modell. Nun noch die richtige Farbe und das geeignete Muster auswählen sowie das Kleid in der Grösse anpassen, denn es war zu weit und zu lang. Allerdings auch nicht zu eng (…), da Claudia während der Reise etwas abgenommen hat. 🙃 Dazu wird ebenfalls eine passende Seidenhose in der gleichen Farbe wie die Blumen auf dem Stoff geschneidert. An unserem letzten Tag in Vietnam kommen wir wieder zurück nach Saigon. Dann wird Claudia das Kleid abholen. Wir sind gespannt!
Stefan und Montsi gingen zurück ins Hotel. Raphael wollte zum offiziellen Garmin-Vertreter hinausfahren. Claudia begleitete ihn. Der Shop befindet sich auf der Halbinsel Binh Quoi, im Distrikt 7, einer modernen Wohn- und Geschäftsgegend. Die Strasse zur Halbinsel führt durch einen Tunnel unter dem Fluss durch.

Die Halbinsel war früher ein Sumpfgebiet und wurde landwirtschaftlich genutzt. Erst in den 1990er Jahren erfolgte eine umfassende urbane Entwicklung mit der Trockenlegung, Bebauung und dem Infrastrukturausbau. Diese Region wuchs zu einer Mischung aus modernen Wohnsiedlungen, Gewerbe sowie Kultur- und Tourismusflächen sowie viel Grün an. Gemäss verschiedenen Infoquellen zieht das Gebiet viele Expats und internationale Gemeinschaften an. Es sei auch bekannt für hochwertige Bildungseinrichtungen.
Wir sahen bei unserem Rundgang vor allem viele Informatikfirmen sowie Bars und Restaurants, die allerdings nur bis 21 Uhr geöffnet haben. Eine ganz andere Welt als die Innenstadtbezirke: Weniger chaotisch-lebhaft, ruhiger, weniger Verkehr, sauberer, aber auch weniger Wärme ausstrahlend, viel Grün.
Kurz: Dieser Distrikt (7) steht für einen modernen Lebensstil mit internationalem Flair und hoher Lebensqualität.








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