Was unternehmen am letzten Tag in Tam Coc und Umgebung? Tempel und Pagoden hatten wir genug gesehen. Wir entschieden uns, es chillig anzugehen, jeder auf seine Art. Stefan ging joggen und ruhte sich im Hotel etwas aus. Claudia joggte am Morgen in der Früh vor dem Morgenessen und machte dabei ein paar Aufnahmen in der Natur, ausserhalb des Zentrums von Tam Coc.













Anschliessend ging sie ins Städtchen, flanierte herum, ging in Shops – kaufte aber nichts ein 🙃- und hob Geld ab. Dann setzte sie sich in ein gemütliches Café bestellte köstlichen Wassermelonensaft und einen Cappuccino ohne Zucker, las in einem Buch, das die Geschichte eines amerikanischen Veteranen, der nach Vietnam zurückkehrt, erzählt.
In den Reiseführern wird Ninh Binnh einzig als Transitort empfohlen. Ein Besuch lohne sich nicht.
Wir entschieden uns trotzdem, dorthin zu fahren. Das Taxi holte uns um 15.30 Uhr ab. Es war nicht viel los als wir ankamen. Die Läden waren zum Teil geschlossen, ebenso die Restaurants und Foodstände am Ufer des Flusses. Einzig zahlreiche junge Frauen posierten und liessen sich fotografieren.




Wir schlugen einen anderen Weg ein, verliessen das Zentrum. Das Treiben wurde bunter, die Länden einfacher und weniger herausgeputzt. Die Menschen waren alle am Arbeiten, es herrschte ein emsiger Betrieb.
Zum Apéro wollten wir ein Bier trinken. Dieses wurde uns mit einem Kübel Eis warm serviert. Es gab kein gekühltes Eis. Englisch wurde nur vereinzelt gesprochen. Aber auch hier: Alles sehr freundliche Menschen, keine aufdringlichen Händler/innen.








Zum Nachtessen entschieden wir uns spontan für ein grösseres Restaurant, wo es nur Vietnamesen hatte. Wir entdeckten keinen einzigen Touristen aus dem Westen. Der Nachteil: Niemand sprach Englisch. 😅 Dank Google-Translater und einem hilfsbereiten jungen Kellner funktionierte das Bestellen.
Wir wählten einen Mongolentopf. Aber verzichteten auf das empfohlene Schlangenfleisch. 😉 Es gab Pouletfleisch (mit Kopf, den wir rausnahmen und versteckten 😇), Gemüse und Pilze. Es schmeckte ausgezeichnet, obwohl die grosse Fleischmenge nicht unbedingt einladend wirkte …
Auf dem Weg zurück zum Fluss, wo nun das Leben erwacht war, hörten wir auf einmal vor einem kleinen Tempel vietnamesische Musik und sahen eine Menschenansammlung. Vom Innern des Gebäudes wurden 1000 Dong-Geldscheine (3 Rappen) hinausgeworfen.

Gemäss KI handelt es sich um ein Ritual, bei dem Geld als Opfergabe oder Symbol für Glück, Wohlstand oder Reinigung verwendet wird. Oder: Tempel und Unternehmen können solche Aktionen nutzen, um Aufmerksamkeit zu erregen. An bestimmten Festen oder Feiern wird Geld verschenkt, um Glück zu bringen (gestern war kein Festtag)




Den Abschluss bildete der fast zur Tradition gewordene doppelte Espresso und ein Dessert.
Fazit: Der Besuch in Ninh Binh hat sich gelohnt!

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