Ab an den Gardasee!

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Wir reisen früh ab, im Wissen, dass es ein heiss-schwüler Tag werden wird. Doch wohin des Weges??? Wir irren mit unseren voll bepackten Velos etwas herum, bevor wir den Veloweg finden.

Die Fahrt führt wiederum praktisch alles auf gut markierten Velowegen, wo es in regelmässigen Abständen Rastplätze mit Veloständern hat.

Es hat nicht mehr so viele Radfahrer unterwegs. Wir trinken viel, haben aber trotzdem das Gefühl fast „auszutrocknen“. Die Apfelbaumplantagen werden weniger, den Weg säumen Reben.

Es wird „högerig“ und zuletzt kommen wir in den Verkehr. Endlich haben wir Lazise erreicht. Sehr touristisch, aber pittoresk. Von unserem Hotelzimmer aus sehen wir den See und die Promenade. Toll, so wie das ganze Hotel, ein gut erhaltenes Gebäude aus tempi passati. Unser Vorhaben, uns im Hotel-Swimmingpool zu erfrischen, lassen wir, bereits in poolmässig gekleidet, lassen wir bleiben. Zu viele Gäste tummeln sich um und im Schwimmbecken. Wir ruhen uns im Zimmer aus, lesen und machen einen Walk auf der Seepromenade.

Die Abendstimmung ist romantisch-schön – Foto hier, Foto da (vor allem Claudia 😉). Unser Nachtessen im Hotelrestaurant mit einem traumhaften Sonnenuntergang ist traumhaft – auch kulinarisch 👍.

Den nächsten Tag verbringen wir chillig alla spiaggia d‘oro auf Liegen unter Schatten spendenden Bäumen. Claudia macht einen Schwumm im See. Der Ein- und Ausstieg ist auf den Steinen e chli schmerzhaft.

Das Nachtessen ist wiederum durch und durch ein Genuss. Den obligaten Abschluss bildet der Gelato artigianale -mmmh!

Wir waren vor einem Jahr auf unserer Velotour bereits am Gardasee, in Desenzano. Das hat uns nicht so gefallen, das Hotel, das Essen, zu viele Menschen. Von Lazise sind wir positiv überrascht. Trotzdem können wir uns beide nicht vorstellen, dort länger Ferien zu verbringen.

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