Ein weiteres Highlight heute: Unser Ausflug in den den parco national tierra del fuego (Feuerland). Wir hatten Wetterglück. Zwar schien die Sonne nicht, doch das Spiel der Wolken, der Wind, die Berge mit den Gletschern, die Farben, die vielen Bäume und Sträucher, die bunte Blumenwelt und das eiskalte Wasser verliehen der Umgebung einen mystischen Touch. Die Wanderung durch die Wälder und am Ufer der Gewässer wird uns unvergesslich in Erinnerung bleiben. Unsere Reiseführerin Gabriela erzählte uns beiden mit viel Leidenschaft von der Geschichte der Gegend sowie der Flora und Fauna. Wir erfuhren wie die englischen Seefahrer versuchten, die Urbevölkerung (Yaghan) zu erobern, wie Alkohol und Tabak deren Leben veränderte und dass es nur sehr wenig Historisches über diese Vorfahren gibt. Die Chilenen und Argentinier im Feuerland forschen deshalb gemeinsam nach ihrem Ursprung.
Der Name Feuerland stammt von den Eroberern, als da einstmals die Feuer der Urbevölkerung brannte.
Wir sahen hinüber nach Chile, beispielsweise zum Monte Cormoranes, dessen Spitze chilenisch ist, und der Wald unterhalb Argentinien gehört.













Wir besuchten auch die definitiv südlichste Poststelle der Welt, die im Feuerland-Park steht. Die Kolonne der Touristen, die einen Stempel wollten war lang. Anscheinend gibt es Personen, die nur wegen des Stempels in den Park reisen.
Zu schaffen macht auch hier der Klimawandel. Gestern war es beispielsweise 20 Grad warm. Das habe es in der Vergangenheit nie gegeben, meinte Gabriela. Früher mass man im Sommer knapp über 10 Grad.
An die Umwelt wird man in Ushuaia immer wieder erinnert. Es hat verschiedene Läden, die sich der Nachhaltigkeit widmen, und wir haben sogar ein veganes Restaurant entdeckt.







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