Vom Jahrhundertsturm und Taxifahrern

Written in

von

In Buenos Aires und der Region fegte vor rund 14 Tagen ein Sturm durch die Gegend, 120 bis 140 Stundenkilometer sind gemessen worden. Es gab mehrere Tote und er hat grosse Schäden verursacht. Die Spuren sind immer noch zu sehen. Ein über 70-Jähriger Taxisfahrer meinte, er habe so was noch nie erlebt.

Apropos Taxis: Diese sind günstig – ämu für uns. Eine halbe Stunde Taxifahren kostet rund drei Franken. Es hat viele, die herumkurven und sie sind, gelb-schwarz (wie YB 😉), gut erkennbar. Fast alle unsere Fahrer waren sehr nett und auskunftsfreudig. Einer meinte schmunzelnd, die Portenõs (EinwohnerInnen von BA) seien eingewanderte Italiener, die Spanisch sprechen, sich wie Engländer kleideten und wie Griechen denken würden …

Einer der Taxifahrer wanderte mit seiner Familie 1950 als Zweijähriger von Kalabrien nach Buenos Aires aus. Er spricht nur noch gebrochen Italienisch. An diesem Tag war er von acht Uhr morgens bis in die Nacht hinein im Einsatz. Er brauche dieses Einkommen, um sich etwas zum Essen kaufen zu können , meinte er.

Nicht nur dieser Taxifahrer war übrigens in dieser Riesenstadt ohne Navi unterwegs. Jeder führte uns mehr oder weniger ohne Umwege 🙃 ans Ziel. Einer der Fahrer führte uns etwas in die Rockmusik von Buenos Aires ein und liess uns Musik von Charly Garcia hören. 🎶🎸

Schlagwörter

Hinterlasse einen Kommentar